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Doppelsinnigkeit von Gerechtigkeit, bereits festgestellt in der Antike, z.B. in Aristoteles' "Nikomachischer Ethik", 5. Buch:
Die zweitens aufgeführte Gerechtigkeit ist die des Christentums - und die des Feminismus.
Beleg im NT für das Gleichheitsverständnis ist u.v.a.:
Der Verweis auf Himmel und Hölle als gerechter Lohn für irdisches Handeln widerspricht dem allerdings. Das NT ist darin inkonsequent.
Anknüpfung an das Gleichheitsprinzip durch den Marxismus. Ablehnung der Leistungsgerechtigkeit; stattdessen "soziale Gerechtigkeit".
Ebenso durch den Feminismus: Frauen haben Anspruch auf "Gleichberechtigung" (sofern sie zu ihrem Vorteil ist; d.h. Gleichverpflichtung wird abgelehnt).
In der "Queer"-Theorie und im Genderismus wird die Anspruchs-Gleichheit erweitert zu einer Seins-Gleichheit der Geschlechter. Demnach ist die Geschlechter-Dichotomie gesellschaftlich konstruiert, also nicht substanziell. Dabei wird der Ist-Zustand männlichen Seins als ein nicht wünschenswerter Zustand gewertet. Er beruht gleichsam auf einem Programmierungs-Fehler, der durch ein "resetting" behoben werden kann. Das geschieht durch eine spezielle Jungen-Pädagogik, wie dokumentiert für das Institut "Dissens".
Links zum Thema Genderismus:
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